
Behandlungsdauer
Osteopathie: ca. 45 – 60 min.
Individuelles Funktionstraining: ca. 30 min.
Intervall und Häufigkeit einer osteopathischen Behandlung richten sich nach dem Beschwerdebild und den individuellen körperlichen Gegebenheiten. Um dem Körper ausreichend Gelegenheit zur Selbstregulation zu geben, ist bis zur nächsten Behandlung erfahrungsgemäß eine Pause von mindestens 2-3 Wochen sinnvoll.
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit, z. B. eine Leggings oder Jogginghose.
Individuelles Funktionstraining
Die Erarbeitung eines individuellen Funktionstrainings ist fester Bestandteil der osteopathischen Behandlung. Es wird vor allem mit dem eigenen Körper gearbeitet, so dass in der Regel keine Geräte notwendig sind. Dies erleichtert die Umsetzung im Alltag.
Inhaltlich können dies kleine Anpassungen der Bewegungsmuster oder -abläufe im Alltag und bei der Arbeit sein bis hin zu einem gezielten, gut in den Alltag integrierbaren Übungsplan. Je nach individuellem Wunsch können diese Programme regelmäßig überprüft, angepasst oder aufgefrischt werden. Auch ohne osteopathische Vorbehandlung kann ein Funktionstraining erfolgen, wobei Funktionsstörungen erkannt und gezielt adressiert werden. Der Fitnesszustand spielt keine Rolle: jeder wird dort abgeholt, wo er sich gerade befindet.
Individuelles Funktionstraining eignet sich auch speziell zur OP-Vorbereitung und -Nachbereitung bei Gelenkersatz, z. B. Knie-, Hüft- oder Schulter-TEP, und Kreuzband-Operationen. Bei langer Wartezeit auf eine OP wird so die Zeit optimal genutzt. Eine gute Vorbereitung kann entscheidend für den post-operativen Verlauf sein.

Hausbesuche
Für Hausbesuche ist keine bestimmte Ausstattung oder eine Behandlungsliege erforderlich.
Der Vorteil osteopathischer Techniken ist, dass sie auch bei kurz oder lang andauernder Bettlägerigkeit oder in einer palliativen Situation angewendet werden können.
Gerade bei durch Immobilität aufgetretenen Schmerzen und Funktionsstörungen, z. B. Rücken- und Gelenkschmerzen, Lymphabflussstörungen, Atemproblemen und Verdauungsstörungen, können weiche osteopathische Techniken zur Linderung der Beschwerden beitragen.
Kosten
Bitte beachten Sie, dass diese Behandlung nicht regelhaft von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen wird.
Die Abrechnung erfolgt entsprechend der Gebührenordnung für Ärztinnen und Ärzte (GOÄ).
Für eine osteopathische Behandlung wird ein Preis von ca. 140 – 160 Euro berechnet, für ein individuelles Funktionstraining ca. 80 – 100 Euro.
Bitte nehmen Sie vorab Kontakt mit Ihrer Krankenkasse auf und prüfen Sie, ob diese die Kosten der Behandlung übernimmt oder sich daran beteiligt.
Bitte beachten Sie den Hinweis aus rechtlichen Gründen:
Es wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung der aufgeführten Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z. B. beim chronischen Schmerzsyndrom der Wirbelsäule, geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine großen, randomisierten Doppelblind-Studien, die in wissenschaflicher Hinsicht die Wirkungsweise der osteopathischen Medizin bei den oben aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.
